Samstag, August 19, 2006

Kündigungsbestätigung der Bahn

Folgendes fand ich gestern in meiner Post. Aussage: 
Bei der Bahn ist man der Meinung, daß Kunden
sich nach der Kündigung der untergeschobenen
"automatischen Verlängerung" - sprich:
BahnCard-Zwangs-Abo mit "weiteren Fragen" 
an die Inkasso-Fritzen der DB wenden können.






Mittwoch, August 02, 2006

Was wir wollen


Wir wollen:
  • Eine Sammelklage gegen BahnCard-Verträge
  • Gerichtliche Unterbindung sittenwidriger BahnCard-Verträge
  • Zwangs-Abo-Verbot von BahnCard im "Kleingedruckten"
  • Rücktrittmöglichkeiten vom "BahnCard"-"Vertrag" für Geschädigte
  • Rückzahlung der überhöhten Inkassogebühren an Geschädigte

Warum wir Recht bekommen:

  • Viele Geschädigte -> Geschäfte der Bahn bedürfen besserer Kontrolle
  • Gezielter Mißbrauch der Umstände beim Verkauf der BahnCard
  • Keine Aufklärung der Reisenden über Zwang-Abo
  • Ausnutzung der Gutgläubigkeit: eilige Reisende haben keine Zeit, Verträge zu lesen
  • Unangemessene Inkassoforderungen

Viele Zwangs-Abonnementen werden regelrecht abgezockt. Mit geeigneten Rechtsmitteln (z.B. Sammelklage)
möchten wir ein Zeichen setzten und der jetzigen Praxis einen Riegel vorschieben.

Erfahrungsberichte und Links

Erfahrungsberichte, Links zu Geschädigten, Verbraucherschutzorganisationen und Rechtsberatung:

Bericht des WDR über verstecktes Abo:

Bericht der Schlichtungsstelle-Nahverkehr:

Kündigungsformular:
Foren:

Wie ich zum Inkasso-Opfer gemacht wurde

Ich bin IT-Projektleiter, reise viel, und habe auch oft mit Verträgen zu tun.

Ich sehe mich als Opfer der Bahn, die meine Situation (Eile) und mein Vertrauen in ein staatlich reguliertes Monopol-Unternehmen gezielt mißbraucht hat, um mir einen Vertrag unterzuschieben, über dessen wesentlichen Inhalt (Zwangs-Abo) ich nicht geeignet informiert wurde.

Letztes Jahr habe ich in großer Eile habe ich kurz vor der Abreise eine BahnCard erworben.
Ich wurde von der Schalterbeamten nicht auf ein Abonnement hingewiesen.
Ein Jahr später kam Post.

Meine Reaktion war Rücksendung der unverlangten Bahncard mit folgendem Schreiben:



Antwort der Bahn:





Das mit dem Abo seit 2002 war mir völlig neu. Auch die genaue Datumsangabe ist mir übel aufgestoßen.
Will man mir unterstellen, daß ich seit 2002 nicht bemerkt habe, daß das Abo jetzt nicht mehr zustimmungsbedürftig ist? Früher gab es ein Häkchen im Formular.

Folglich habe ich auf diese Frechheit nicht reagiert.
Die Bahn schickt mir aber jetzt Ihren Inkasso-Trupp auf den Hals.

Die Herrschaften von der "Süd-Westdeutschen Inkasso" erpressen mich ("...Um Ihnen weitere Kosten zu ersparen...") nun zur Zahlung von ingesamt EUR 87,93.




Das Geld habe ich vorerst überwiesen. Und diese Webseite aufgesetzt.

Meine Ziele:

  1. Rückerstattung des erschlichenen Geldes
  2. Änderung der Zwangs-Abo Klausel im Bahncard-Vertrag
  3. Möglichst viele Geschädigte für Sammelklage finden

Der Mißbrauch des Rechtssytems zum Schaden von Konsumenten muß unterbunden werden!